Interview mit einem Fussballer

#1 von Jimbo , 18.07.2017 07:43

http://diepresse.com/home/innenpolitik/6...olz-ueber-alles

Interview von 2010. Ausnahmsweise mal ein Fussballer, der ganze Sätze zusammenbringt ... und Austro-Türke ist er auch noch.


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RE: Interview mit einem Fussballer

#2 von Socke , 18.07.2017 18:20

Ist ein typischer "Vorzeige-Ausländer", den uns die Gutmenschen präsentieren, so als ob alle so wären. Sind sie aber nicht.
Beispiel:
Zitat - "..für das österreichische Nationalteam zu spielen?
Kavlak: Es gab viele Gespräche, der türkische Verband wollte mich überzeugen, für die Türkei zu spielen - oft sogar. Aber für mich war das nie ein Thema."
Die meisten der Doppelstaatsbürger entscheiden sich in so einem Fall für die Türkei, für den Mohammedanismus.

Seien wir doch mal ehrlich: Wenn alle ehemaligen Ausländer so wären wie der hier, hätten wir gar keine Probleme. Und wie ist die Realtät? Mord und Totschlag im Namen Allahs, der "Ehre" und aus uns völlig absurden kulturellen Gründen.

 
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RE: Interview mit einem Fussballer

#3 von Jimbo , 19.07.2017 07:14

Nönönö ... mir geht es um etwas anderes. Mir geht es darum, dass differenziert werden muss. Mir geht es auf den Wecker, wenn ständig alle in die gleiche Tonne geworfen werden. So ist das ja nicht in der harten Wirklichkeit. Weder mit Arabern noch mit Afghanen. Aber Euer hobby scheint es zu sein, alle Menschen aus einem bestimmten Herkunftsland aus einem bestimmten Blickwinkel zu sehen. Nicht jeder Zigeuner stiehlt, nicht jeder Afghane vergewaltigt, nicht jeder Türke messert und nicht jeder Schwarze dealt im Park. Diese fortwährende Pauschalierung geht mir gegen den Strich ...


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RE: Interview mit einem Fussballer

#4 von Socke , 19.07.2017 18:19

Du hast vollkommen Recht.
Trotzdem halte ich eine Pauschalierung in vielen Fällen für angebracht, wenn nämlich 98 bis 99,x Prozent der Genannten unter eins der üblichen Vorurteile fallen. Das setze ich dann mit 100% gleich, weil es leider fast ausnahmslos stimmt.
Dass mit dem "Differenzieren" wird nämlich auf der anderen Seite von fast allen Gutmenschen missbraucht, um schon jede Diskussion, also Feststellung von Missständen zu unterbinden. Noch weniger wollen Gutmenschen pauschalierte Vorschriften, es könnte ja unter 100.000 Leuten einer zu unrecht betroffen sein.
Um Missstände in den Griff zu bekommen bedarf es erstmal einer schonungslosen Analyse und Benennung der Missstände. Und dann kann mit entsprechenden Gesetzen und Vorschriften diese Missstände abzustellen versuchen.
Bestehen die Missstände nicht mehr länger kann man sogar über die Abschaffung so eines Gesetzes oder Vorschriften nachdenken.

 
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RE: Interview mit einem Fussballer

#5 von Sparrowhawk , 20.07.2017 09:42

"Nicht jeder Zigeuner stiehlt, nicht jeder Afghane vergewaltigt, nicht jeder Türke messert und nicht jeder Schwarze dealt im Park."

Diejenigen, auf die das mit dem "tut dies nicht" zutrifft, sind wohl dann die "Einzelfälle"... oder verstehe ich die deutsche... ähm.. Meinstreammedienwelt jetzt falsch ? *grübel*


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RE: Interview mit einem Fussballer

#6 von Socke , 20.07.2017 19:21

Jetzt bin ich gemein und sprenge die Diskussion mal in der Art, wie Linke das immer gerne tun:
"Nicht jeder NS-Anhänger hat Juden vergast."
Darauf aufbauend kann man nun anfangen, das NS-System zu verteidigen: "es waren ja nicht alle so" und "die Mehrheit wollte keine Vergasungen" etc.

Hilft uns das weiter? - Nein, das NS-System, um beim Beispiel zu bleiben, ist abzulehnen, egal ob 98% deren Anhänger vielleicht friedliche Leute waren,

 
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